Kalligraphie

Japanische Kalligraphie und Tuschemalerei sind längst keine exotischen Künste mehr sondern finden auch bei uns immer mehr Anhänger. Die Schönheit eines japanischen Schriftzeichens ist schlicht und ausdrucksvoll zugleich.
Die Übungen in Kalligraphie sind ? vom Anrühren der Tusche bis zum Schwung des Pinsels auf dem Papier ? meditativ und entspannend. Im Betrachten eines kalligrafischen Schriftzeichens findet man zu innerer Ruhe und Harmonie.

Was man dazu an Material braucht findet man hier. Kalligraphiepinsel und Pinselstifte, Pinselablage, Wassertropfer und Fudemaki, gehören ebenso zur Grundausstattung wie ein gutes Kalligrafiepapier, ein Reibstein und selbstverständlich die Tusche. Ob man dabei flüssige Tusche benutzt oder einen Tuscheblock, also Stangentusche die man auf dem Reibstein, dem Suzuri, selbst anreibt, bleibt jedem selber überlassen. Flüssige Tusche ist praktisch und es geht schnell. Aber ist schnell auch immer sinnvoll? Ist es nicht oft wichtiger, sich in Ruhe hinzusetzen, mit dem Wassertropfer, dem Mizusashi, ein paar Tropfen Wasser auf den Suzuri (Reibstein) zu geben und bei bedächtigen kreisenden Bewegungen mit der Tuschestange zu beobachten, wie allmählich die Tusche entsteht? Diese Tätigkeit an sich kann schon Meditation sein und die ideale Vorbereitung für die innere Haltung, mit der man danach die Schriftzeichen malt. Weiteres Kalligraphie Zubehör sind Pinselablage, Shitajiki, Beschwerer (Bunchin) und Fudemaki (Pinselrolle).

Auch für die Tuschemalerei ? Suibokuga - ist allerlei Handwerkszeug erforderlich. Ein schöner Tuschekasten ist eine gute Basis, gute Pinsel eine wichtige Voraussetzung. Die Farben für den Tuschekasten kann man einzeln nachkaufen, praktisch, da ja nicht alle Farben gleich gebraucht werden. Daneben empfiehlt sich eine Pinselablage, eine Farbmischschale mit mehreren Fächern und ein Wasserbehälter mit Aufteilung.

Sowohl Kalligraphie als auch Tuschemalerei kann man auf Hanshi, dem traditionellen dünnen Kalligraphiepapier machen. Sehr zu empfehlen sind aber Shikishi, feste Pappen die es schlicht oder mit schon aufgedruckten Mustern gibt. Letztere sind eher für Kalligrafie oder Origami gedacht. Die Shikishi gibt es in verschiedenen Größen, aber immer in den traditionellen Maßen, und dazu passend Shikishikake, einem festen Hintergrund zum Aufhängen. Dabei werden die Shikishi an allen vier Ecken in die vorhandenen Schnüre eingeschoben und von diesen gehalten. Es ist also sozusagen ein traditioneller japanischer Wechselrahmen.

Hier ein kleiner Überblick über das wichtigste Vokabular:

Kalligraphiepinsel = Fude (feine Pinsel = Kofude, stärkere Pinsel = Oofude)

Tuschemalerei = Suibokuga

Kalligraphie Stift = Pinselstift = Fudepen

Tuschekasten = G (ich habe keine Übersetzung gefunden, aber ich frag noch jemand,)

Pinselablage = Fudeoki

Wassertropfer = Mizusashi

Pinselrolle = Fudemaki

Unterlage = Shitajiki

Kalligraphie Tusche = Sumi

Feste Pappe für Kalligrafie und Tuschemalerei = Shikishi

Suminagashi = Marbeling

Kalligraphiepapier = Hanshi

Man unterscheidet hauptsächlich zwischen Hanshi, Gasenshi...


Bei Kalligraphie-Tusche haben wir die Wahl zwischen...


Der klassische Suzuri ist aus Schiefer und oft in einem...

Der praktische Nutzen einer Pinselablage liegt auf der Hand. Mit...

Shitajiki, Fudemaki und Stempelwinkel, viele Dinge die bei...

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