Japanisches Teegeschirr

Tee ist ein Kult in Japan, er ist Grundnahrungsmittel, Entspannung und Anregung, Basis für ein gesundes Leben, die Quintessenz des Lebens. Kein Wunder, dass es eine so große Vielzahl an Teekannen, Teebecher und Teeschalen gibt.
Und es wäre nicht Japan wenn es nicht auch hier ganz bestimmte Regeln gäbe. Zuerst: die Teekanne muss klein sein. Man macht immer nur so viel Tee wie man auch sofort ausschenkt. Auf keinen Fall darf Wasser in der Kanne bleiben das die Teeblätter auslaugt. Dieselben Teeblätter lassen sich mehrmals aufgießen, je nach Qualität 2-5 mal. Ein teurer Tee muss also gar nicht wirklich teuer sein, vorausgesetzt, man nutzt ihn aus. Eine Regel für die Teeschalen: je feiner der Tee, umso feiner (und kleiner) die Schalen. Aber man trinkt ja nicht jeden Tag einen Gyokuro-Tee. Für einen durchschnittlichen Alltags-Tee haben auch die großen, kräftigen Teebecher, die so gut in der Hand liegen, ihre Berechtigung. Übrigens: kein Grund zur Sorge, Sie könnten sich an den henkellosen Teeschalen und Teebechern die Finger verbrennen. Grüntee darf nicht mit kochendem Wasser aufgegossen werden, das macht ihn bitter. Je nach Teesorte sollte das Wasser auf 80-60 Grad abkühlen. Dann verbrennt man sich auch die Finger nicht daran. Und vor allem nicht den Mund.
Unsere Bestseller